Die Aufstiegsroute |
Unsere Aufstiegsroute folgt den Spuren von Tenzing und Hillary, den Erstbesteigern
des Mount Everest. Nachdem wir uns im Basislager eingerichtet haben, wartet der berüchtigte Khumbu Eisbruch auf uns. Dort lauern gewaltige Gletscherspalten und einsturzgefährdete Seracs. Möglichst früh losgehen, möglichst schnell hindurch, nur so bleibt das Risiko erträglich! Am Ende des Eisbruchs beginnt das Tal des Schweigens: das Western CWM. Dort steht Lager I. Hier besteht immer noch Spaltengefahr, Seracs gibt hier keine mehr, dafür lauern Lawinen in den Steilhängen der Everest Südwand. Kurz unterhalb der Lhotse Wand, liegt Lager III. Ab hier wird es steil und eisig. In der Mitte der Wand sind die Zelte des Lagers III in den Schnee gegraben. Der Rest des Weges bis zum Südsattel ist nun weniger steil. Auf dem Südsattel steht Lager IV auf fast 8000 m. Wenn das Wetter es zulässt, beginnt der Anstieg vom Südsattel um 11 Uhr nachts. Hinter dem Südgipfel bildet der senkrechte Hillary Step die letzte Barriere vor dem Hauptgipfel. Dort müssen wir vor 14 Uhr stehen, um die Zelte noch bei Tageslicht erreichen zu können. Jedes Biwak oberhalb des Südsattels wäre lebensgefährlich.... |
